Nach Erhebungen von comScore nutzten im November des vergangenen Jahres in Deutschland rund 51 Millionen Menschen ab einem Alter von 13 Jahren Mobilfunkgeräte. Mehr als ein Drittel der aktiven deutschen Mobilfunknutzer bevorzugen nach wie vor Handys des Herstellers Nokia als Erstgerät, von dem im November 2009 35,4 Prozent aller aktiv verwendeten mobilen Endgeräte in Deutschland stammten. Gegenüber den drei vorangehenden Monaten bedeutet dies einen Zuwachs von 0,3 Prozentpunkten. Sony Ericsson nahm mit einem Marktanteil von 22,0 Prozent den zweiten Rang ein, gefolgt von Samsung (15,0 Prozent), Motorola (8,6 Prozent) und Siemens (5,4 Prozent).
Nokias Symbian ist mit einem Marktanteil von 58,5 Prozent weiterhin das führende Smartphone-Betriebssystem. Microsoft nahm mit 18,4 Prozent Marktanteil den zweiten Platz ein, gefolgt von Apple mit 15,2 Prozent (ein Plus von 1,7 Prozentpunkten), RIM mit 6,1 Prozent und Google mit 1,4 Prozent.
81,0 Prozent der deutschen Mobilfunk-Kunden nutzten ihre mobilen Endgeräte zum Verschicken oder Empfangen von Textnachrichten – ein Zuwachs von einem Prozentpunkt in den vergangenen drei Monaten. Bedingt durch die Fortschritte in der mobilen Endgeräte-Technologie und in der breiten Verfügbarkeit erschwinglicher Daten-Tarife greifen mittlerweile immer mehr Handykunden in Deutschland auf das Internet zu: So hat im November 2009 schon fast jeder Dritte eine Applikation genutzt, 14,8 Prozent setzen einen Browser ein, um ins Internet zu gelangen und 4,9 Prozent besuchten Soziale Netzwerke.
Das sind sehr interessante Befunde, die dokumentieren, wie rasant sich das mobile Internet entwickelt und welche Relevanz die Applikationen bekommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Gerätewelt immer mehr von der so genannten App-Economy geprägt wird. Entsprechend müssen die Ingenieure umdenken. Nicht mehr die Technik steht im Vordergrund, sondern die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten über schlaue Anwenderprogramme. Selbst die reine Funktion des Navigierens erlebt Metamorphosen. So werden lokalbasierte Services immer wichtiger. Ob bei Kaufentscheidungen, Preisvergleichen, Restaurantempfehlungen oder der Ortung des Freundeskreises. Entsprechende Weiterentwicklungen werden wir beim Mobile World Congress in Barcelona sehen!
Wie sich die Datentarife entwickeln, ist sehr gut auf der Website von Mobile Zeitgeist dokumentiert.
PR-Blogger Klaus Eck hat sehr schön die Möglichkeiten beschrieben, wie man die Social Media-Kanäle für den Kundenservice einsetzen kann. Als Beispiel führt er
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