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Services für die digitale Heimvernetzung

„Wir haben jahrzehntelang gelernt, die Knöpfe unseres Fernbedienungs-Arsenals zu drücken. Jetzt bieten intelligente Smartphones und Tablets die Möglichkeit, alles aus einer Hand anzubieten“, so unser Chairman Peter B. Záboji.  Damit wackelt eine weitere, veraltete Vorstellung: Immer noch gilt das Internet als Lean-forward-Medium, während das Fernsehen ein Lean-back-Medium ist – man kann sich zurücklehnen und entspannen. „Ein Tablet, das mit dem TV-Gerät und der Hifi-Anlage vernetzt ist, überzeugt auch Couch Potatoes“, sagt Záboji.

„Zu intelligenten Produkten gehört auch intelligenter Service“

Die vernetzten Geräte sollten außerdem bedienungsfreundlich und ressourcenschonend sein, so der Branchenverband Bitkom nach. „Die deutschen Verbraucher legen besonders Wert auf Bedienungsfreundlichkeit, Stromverbrauch und allgemeine Umwelteigenschaften.“ Bedienungsfreundlichkeit, das hat sich längst gezeigt, bieten Apps. Doch so einfach ist die neue Technikwelt dann auch wieder nicht: „Das Bedürfnis vieler Kunden, sich beim Anschluss und der Einrichtung elektronischer Geräte helfen zu lassen, ist eine Chance für Fachhändler“, sagt Michael Schidlack, Bitkom-Experte für Elektronikgeräte.

„Zu intelligenten, vernetzten Produkten gehört intelligenter, vernetzter Service“, sagt Záboji: „Von der Installation über die Wartung bis zur Reparatur – alles muss einfach und komfortabel sein. Der Service wird zum Unterscheidungskriterium.“ Das bedeute auch für Serviceanbieter neue Herausforderungen: Der Markt sei viel lebendiger geworden. Handelsketten, Netzbetreiber und Hersteller hätten unterschiedliche Vorstellungen und logistische Anforderungen bezüglich des Services rund um ihre smarten Produkte. Für einen After Sales-Dienstleister ist das eine spannende Zeit!

IFA 2011: Alles aus einer Hand – Unsere Servicestrategie für Tablet PCs und Smartphones

Ab sofort bündeln wir als After Sales-Dienstleister in der Branche für Kommunikationstechnologie unsere gesamten vertrieblichen Aktivitäten in dem neuen Geschäftsbereich Business Development unter der Leitung von Dirk Müller. Dazu zählen das  Management für On-Site-Service, Mobile Devices und European Service. „Es geht vor allen Dingen um die Gewinnung von Neugeschäft in den expandierenden Märkten für Smartphones und Tablet PCs. Hersteller und Netzbetreiber stehen vor der Aufgabe, den Kundenservice anzupassen. Gefordert sind Kenntnisse aus der Informationstechnologie und der Telekommunikation. Entweder gibt es eine IT- oder eine TK-Expertise. Da unser Unternehmen traditionell in beiden Disziplinen unterwegs ist, also das Servicemanagement für Note- und Netbooks sowie Mobiltelefone beherrscht, sehen für uns als After Sales-Partner gut gerüstet“, so Dirk Müller zum Auftakt der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin.

Das gelte für die Technologien zur Reparatur der unterschiedlichen Geräte, für die Werkstattflächen, für das Handling der größeren Displays, für die Lagerhaltung von Ersatzteilen und für alle Varianten der Gerätelogistik von und zu den Kunden.  Ein wichtiger Punkt sei, dass die Netzbetreiber zum großen Teil die eingehenden Defektgeräte austauschen – im Fachjargon „swappen“ genannt. „Der Kunde erhält ein neuwertiges Austauschgerät. Das ursprüngliche Gerät wird einer qualitätsgesicherte Instandsetzung unterzogen und von sämtlichen Altdaten des Kunden befreit. Den deutlich höheren Serviceaufwand kennen die IT-Hersteller in dieser Form nicht. Entsprechend wächst der Beratungsbedarf. Das reicht bis zur Prognose des Bedarfes an Ersatzteilen“, skizziert Müller die Anforderungen. Dazu komme die Integration von Modulen für UMTS und LTE. „Da benötigt man zusätzliche Überprüfungsverfahren, die so in der klassischen Notebook-Reparatur bislang nicht erforderlich waren“, erklärt der Bitronic-Manager.

Um die Reparatur von defekten Geräten für Endkunden zu vereinfachen, startet Bitronic im nächsten Jahr ein Internet-Portal, um die Servicewünsche der Kunden schneller zu erfüllen. Das umfasse Laptops, Handys, Smartphones und Tablet PCs. „Über ein Analysetool kann der Privatkunde den Fehler eingeben und erhalt dann den Preis für die Reparatur. Er schickt das Gerät ein und bekommt es nach rund fünf Tagen wieder zurück. Da man von technischen Laien nicht erwarten kann, den Fehler genau zu beschreiben, erhält der Kunde eine Rückmeldung, ob sich die Reparatur verteuert oder überhaupt noch lohnt. Erst nach der Freigabe des Kunden kommt das Gerät in die Werkstatt. Sollte es nicht mehr reparabel sein, bieten wir die umweltgerechte Entsorgung über unsere Elektronik-Verwertungspartner an“, erklärt Müller.
Rückfragen können direkt an Dirk Müller gerichtet werden: dirk.mueller@bitronic.de.

Konvergenz der Gerätewelt

Der Siegeszug von Smartphones und Tablet-PCs wird die Telekommunikation und Informationstechnologie nachhaltig verändern. Der Trend geht von Spezialgeräten in die Breite. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren beschleunigen.

Unterstützt wird das nicht nur durch Apple, sondern durch die gesamte App-Philosophie. Die betriebssystembasierten Hersteller formieren sich und holen ihre Rückstände bei den Geräten und Applikationen auf. Luft nach oben sehen wir auch noch einige Jahre für Note- und Netbooks. Auf der Strecke bleiben dabei stationäre Computer. Die kann man mehr oder weniger heute als reine Randthemen abhaken. Sie werden im Zweifelsfall durch die Cloud-Technologie abgelöst. Insgesamt erleben wir ein Zusammenwachsen der Telekommunikation und IT. Allerdings sind diese Welten in den Vertriebs- und Handelsstrukturen noch weiter voneinander getrennt. Die Hersteller sind aber in beiden Welten vielfach schon deckungsgleich.
Hier gibt es die ersten Versuche, dass der IT-Laden auch sein Smartphone baut und der Smartphone-Laden sein Tablet als erster Schritt in Richtung IT. Wenn ich mir die Netzbetreiber in Deutschland ansehe, haben diese in ihrem Fokus noch die Brille der
Telekommunikation auf und merken jetzt, dass sie morgen mit ganz anderen Firmen zu reden haben. Firmen wie DellHPSamsung und Apple drängen auf der IT-Schiene immer stärker ins Feld der Telekommunikation. Diese Firmen haben mit den Netzbetreibern noch gar nichts am Hut gehabt. Und umgekehrt genauso. Und sie verstehen sich auch nicht so richtig. Nicht, dass sie nicht miteinander reden, sondern sie kommen aus unterschiedlichen Erfahrungshintergründen und die haben ganz andere Zielansätze als die andere Seite. Unsere Einschätzungen sind in den Medien gut gelaufen. Hier einige Beispiele:

Das Jahr der Smartphones und Tablet-PCs

„Dieses Jahr wird das Jahr der Smartphones, der Taschencomputer zum Lesen der E-Mail, zum Surfen im Internet und zur Kontaktpflege in den diversen Netzwerken. 2010 sollen in aller Welt rund 270 Millionen in den Handel gebracht worden sein, für 2011 erwartet man eine Verdopplung der Verkaufszahlen. Aber welches Betriebssystem macht das Rennen? In den Vereinigten Staaten stürmt seit Monaten das Android-Betriebssystem der „Open Handset Alliance“ nach vorn und liegt fast gleichauf mit Apples iOS für das iPhone und den Blackberrys des kanadischen Herstellers RIM. Global gesehen dominiert noch das ältere Symbian von Nokia, aber es verliert fortwährend Marktanteile. Und die Meinungsführer haben es schon lange abgeschrieben“, diesen Ausblick wagt aus guten Gründen der FAZ-Redakteur Michael Spehr.

Für die meisten Fachleute sei klar: Android, das erst Anfang 2009 an den Start ging, wird schon in wenigen Quartalen weltweit die Führungsposition übernehmen. „Das maßgeblich von Google vorangetriebene Betriebssystem ist freie Software und quelloffen. Ungeachtet der engen Bindung an den Betreiber der Suchmaschine kann man es ohne Gängelungen und Restriktionen nutzen, es ist zudem einfach in der Bedienung, sehr leistungsfähig und steht vor allem für eine geradezu atemberaubende Dynamik. In den vergangenen zwei Jahren wurde aus einem unscheinbaren hässlichen Entlein ein attraktives, modernes System mit allen wichtigen Funktionen – und mehr als 200 000 Zusatzprogrammen (‚Apps‘). Dass Android im neuen Jahr einen kräftigen Aufschwung erleben wird, liegt darüber hinaus am Gerätepreis. In den nächsten Monaten werden günstige Androiden für weniger als 200 Euro erhältlich sein, hier und da ist sogar von 100 Euro die Rede“, so Spehr.

Interessant wird sein, ob Google mit seinem zweiten reinen Android-Modell  Nexus S erfolgreicher sein wird. Das Nexus One konnte sich nicht durchsetzen. Das lag allerdings weniger an dem Gerät, sondern eher an der fehlenden Erfahrung von Google bei der Vermarktung und dem Service für Hardware. Siehe auch: Nexus One war nicht googelig genug – Kundenservice für technische Produkte kein Kinderspiel. Und unser Interview auf Youtube:

Das Nexus S, das derzeit nur in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien für weniger als 500 Euro erhältlich sei, bringt als erstes und vorerst einziges Modell das ganz neue Android 2.3 Gingerbread mit, es ist also auch in dieser Hinsicht ein Vorreiter. Das von Samsung produzierte Gerät folgt unverkennbar dem Galaxy S der Koreaner, führt Spehr weiter aus.

Es soll im Frühjahr in Deutschland auf den Markt kommen. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zählten wohl die Tablet PCs zu den Superstars der Messe. Zu diesem Urteil gelangen Wolfgang Tunze und Raymond Wiseman von der FAZ-Redaktion Technik und Motor. „Offenbar will sie jeder haben. Und die Industrie bedient die Nachfrage mit überbordender Modellvielfalt. Kaum ein Hersteller, der nicht versucht, mit einem Tablet zu punkten; mehr als 50 Neuvorstellungen gab es in Las Vegas zu sehen. Zwei von ihnen erschienen besonders bemerkenswert: das Motorola Xoom und das LG G-Slate. Beide zählen zu den ersten Geräten, die mit der neuen Android-Version 3.0 auf den Markt kommen. Frühere Versionen des Betriebssystems wurden ursprünglich für Smartphones entwickelt; sie wirken deshalb mit den größeren Tablet-Bildschirmen nicht immer zuverlässig zusammen. Android 3.0 soll nun für Abhilfe sorgen.“

Motorolas Xoom habe aber auch unter der Oberfläche Besonderes zu bieten. Der Flachrechner arbeitet mit dem neuen Zweikern-Prozessor Nvidia Tegra 2, dessen integrierte Grafikeinheit verblüffende Leistungen an den Tag legt, gerade auch für anspruchvolle Spiele.

Wie die Medienhäuser auf den Tablet-Boom reagieren, hat Ken Doctor in einem lesenswerten Beitrag analysiert: “Add up the three numbers, and we have the glimmer of sustainable, new digital-mainly news models — ones as applicable in many ways to the Bay Citizens and Texas Tribunes as to The New York Times or The Miami Herald. The revenues may not ever match 2005 levels for many publishers — but if costs can be cut substantially, new profitability and sustainability can be found. 2011 will be the early clay in which those models take shape.”



Das Samsung Galaxy Tab!

Offizielle Demo vom Samsung Galaxy Tab. Gibt einen ersten Eindruck, was das neue Android-Tablet kann:

Erste Berichte erschienen ja bereits nach der IFA-Präsentation des Gerätes. Hier ein Beispiel.


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